einbruchhemmende Haustüre

Es ist kein Geheimnis, dass Einbrecher auch die Wohnungstür nutzen, um in Wohnungen und Häuser einzubrechen. Denn neben Fenstern bietet die Wohnungstür ebenfalls oft einen sehr leichten Einstieg. Speziell ungesicherte Haustüren sind ein besonders reizvolles Ziel für Einbrecher, denn das Schloss ist leicht entfernt oder der Türbeschlag sehr schnell beschädigt, um die Türe zu öffnen. Nicht selten werden auch gesamte Haustüren aufgehebelt.
Dabei gilt: jede Haustür ist nur dann sicher, wenn sich der Einbruchschutz auf alle Komponenten erstreckt.

Widerstandsklassen

Für Neubauten eignen sich genormte einbruchshemmende Türen, die in den Widerstandsklassen RC 1 bis RC 6 erhältlich sind. Sie halten je nach Widerstandsklasse den verschiedenen Einbruchsmethoden stand. Die Polizei rät dabei zu Türen mit einer Widerstandsklasse von mindestens RC 2.

Sicherungs-Elemente

Bei Neubauten gehören genormte Sicherheitstechniken ohnehin zum Standard, bei älteren Haustüren kann der Einbruchschutz jedoch auch problemlos nachgerüstet werden.

Schließzylinder

Besonders sinnvoll sind moderne Schließzylinder aus mehrfach gehärtetem Stahl. Sie sind so robust, dass sie sich Einbruchversuchen sehr lange widersetzen können. Zudem können sie nicht aufgebohrt oder einfach so herausgezogen werden.

Zusatzschloß und Sperrbügel

Ebenfalls wirkungsvoll sind Zusatzschlösser mit Sperrbügel. Diese eignen sich vor allem auch für ältere Haustüren, die aus weichem Holz gefertigt wurden und schnell aufgebrochen werden können. Das Zusatzschloss ist mit einem zusätzlichen Sperrbügel versehen, welcher dem Einbrecher das Eindringen erheblich erschwert. Zusatzschlösser mit Sperrbügel sind von außen nicht sichtbar.

Querriegelschloß

Zu den Türschlössern mit dem höchsten Schutz gehören die Panzerriegelschlösser, auch Querriegelschlösser genannt. Der Riegel wird dabei über die gesamte Innenseite des Türblattes angebracht und dient somit als solide Einbruchsicherung. Die Montage erfolgt in der Regel mit Schwerlastdübeln oder Schließkästen. Beides wird fest im Mauerwerk neben der Haustür befestigt. Wenn die Tür abgeschlossen wird, schieben sich die beiden Riegel bis über den Türrahmen und schützen die Haustür so von allen Seiten. Besonders hohen Schutz bieten die Panzerriegelschlösser in Kombination mit einer einbruchsicheren Haustür mit Metallkern.

Schutzbeschläge

Viele neue Türen werden heutzutage auch mit Schutzbeschlägen versehen. Dabei handelt es sich um aus Stahl gehärtete Türschilder, die sehr dickwandig sind. Bei älteren Türen sind meist nur Blech- oder Aluminiumbeschläge verwendet worden, die allerdings nicht vor Einbruch schützen.

Bandsicherung

Gegen das Aufhebeln von Haustüren dienen Türaushebesicherungen oder Scharnierseiten- und Türbandseitensicherungen. Meistens sind sie als Stahlzapfen und Sicherheitsscharnieren mit stabiler Bolzenverkrallung erhältlich. Sie werden am Türblatt und am Türrahmen angebracht und halten selbst großem Druck stand. Von außen sind sie nicht sichtbar.

Fachmännische Umsetzung

Wichtig ist, dass man sowohl bei der Planung eines Neubaus als auch beim Nachrüsten von einbruchshemmenden Türen nur ein Fachunternehmen ans Werk lässt. Nur dann ist die Sicherheit auch wirklich gegeben, und im Falle eines Falles gibt es so auch weniger Ärger mit der Versicherung bei der Regulierung des Schadens. Ebenso erhalten Sie beim Fachmann eine ausführliche und sachliche Beratung ohne gleich einen Kauf tätigen zu müssen.

Zusammenfassung

Neue Wohnungstüren sollten mit Mehrfachverriegelungen, Sicherheitsbeschlag sowie stabilem Schließzylinder ausgerüstet sein. Nachgerüstet werden können ältere Türen mit Panzerschlössern, Zusatzschlössern, Sicherheitsschließblechen, Schutzbeschlägen sowie Türstangenschlössern oder Einsteckschlössern. Generell gilt: Türen sollten immer zweifach abgeschlossen werden. Der Wohnungsschlüssel darf nie draußen deponiert werden und bei Verlust des Schlüssels sollte man den Schließzylinder sofort auswechseln lassen.

Beratung und Kontakt

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